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Bericht_Vogelstimmen_Werd_2019

Schon bei der Begrüssung hörten wir den Pirol. Doch das war nur der Anfang.

Die Exkursion ins Gebiet Werd war ein voller Erfolg. Kuckuck, Pirol, Mittelspecht, Flussregenpfeifer, Eisvogel und mehr.

Der Pirol war nicht zu überhören. Es waren sicher drei Sänger, die sich gegenseitig immer wieder zum Singen animierten. Aber auch der Kuckuck war immer wieder zu hören.

Kaum bei den neuen Tümpeln angekommen, sahen wir einen Flussregenpfeifer, einen knapp spatzengrossen Vogel aus der Familie der Wattvögel oder Limikolen. Er lebt auf Kiesinseln oder andern Standorten mit wenig Vegetation.

Flussregenpfeifer im Werd ©Raju Varghese
Flussregenpfeifer im Werd ©Raju Varghese

Bald bemerkten wir, dass es gar 2 Flussregenpfeifer waren. Der Exkursionsleiter wusste, dass es Ende April einen Brutversuch gegeben hatte. Der wurde aber abgebrochen, vermutlich waren die Störungen zu zahlreich. Dass aber immer noch Vögel da sind, lässt hoffen, dass, bei geeigneten Absperrmassnahmen, der Flussregenpfeifer nächstes Jahr brütet.

Nachdem wir die Regenpfeifer ausgiebeg beobachtet hatten, flog ein Mittelspecht in den Baum neben uns. Sehr schön konnten die blassroten Unterschwanzdecken gesehen werden. Beim sehr ähnlichen Buntspecht wären sie kräftig rot.

Ein Grünschenkel wollte landen, als er uns aber sah flog er gleich wieder weg.

Auf dem Rückweg besuchten wir den grossen Weiher. Der Eisvogel flog heran und lies sich ganz kurz beobachten. Der Pirol liess für einmal nicht seinen Gesang hören, sondern seinen krächzenden Ruf. Einigen konnten den bunten Vogel, der normalerweise trotz seiner satten gelben Farbe kaum gesehen werden kann, dann doch noch sehen.

Zurück zum Regenpfeifer. Wie gut der Vogel im Schotter getarnt ist, zeigt dieses Foto.


gut getarnter Flussregenpfeifer ©Raju Varghese

Hinweis, falls Sie den Vogel nicht sehen: In der Höhe etwa in der Mitte, einen Drittel vom lnken Rand weg. 

Foto mit Lupe über dem Vogel

Lupe eingeschaltet
Lupe, damit Flussregenpfeifer
gefunden werden kann