Turmdohlen und Turmfalken

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Schwarzkehlchen ©Werner Portmann
Auch ein schöner Rücken kann entzücken
Jungvogel
Schwarzkehlchenbrut am Stausee

Schwarzkehlchen am Klingnauer Stausee

07.06.2018

Erstmals seit mehr als 30 Jahren brütet wieder ein Schwarzkehlchen in unserer Gegend. Es wurden 2 Jungvögel grossgezogen und während mehr als einer Woche weiter gefüttert. Das Paar begann mit einer zweiten Brut, die dann aber leider abgebrochen wurde.

In einer Buntbrache in der Gemeinde Leuggern, die nur duch den Damm und den Binnenkanal vom Stausee getrennt ist, hat ein Schwarzkehlchen gebrütet. Was für ein Aufsteller in der sonst riesigen Agrarwüste. Es zeigt einerseits, das ein 10 Meter breiter Streifen doch einiges bewirken kann, es lässt andererseits auch träumen, was sein könnte, wenn nur 3, 4 dieser Streifen nebeneinander liegen würden: Feldlerchen, Grauammer, Baumpieper, Kiebitz, .........

Es sind mindestns 2 Junge Schwarzkehlchen gross geworden, und auch heute, mehr als eine Woche nachdem die Jungen fliegen können, betteln sie immer noch. Und sie werden auch immer noch gefüttert.

Die Brut fand, wie gesagt, in der Buntbrache statt, weit weg von den Leuten. Warum auch immer sind die Vögel in eine Hecke auf den Damm gezügelt und können da leicht beobachtet werden, vorausgesetzt Du lässt Dich darauf ein und bringst etwas Zeit und Geduld mit.


Montag 11. Juni 2018
Die beiden Jungvögel waren immer noch in der Hecke beim Binnenkanal, das Männchen wechselte zwischen der Hecke und der Buntbrache, und das Weibchen war, wenn überhaupt sichtbar, in der Buntbrache. Wir dürfen uns auf eine zweite Brut freuen!


Freitag, 14. Juni 2018
Das Weibchen war, zusammen mit mindestens einem Jungen und dem Männchen in der Hecke, also weit weg vom Nest. Das Männchen wechselte zwar noch in die Buntbrache, ob des Weibchen auch noch in die Brache ging, ist nicht klar.


Samstag, 15 Juni
Ab heute wurden die Schwarzkehlchen nicht mehr gesehen. Die Familie muss weggezogen sein. Als Wartenjäger hätten die Vögel gesehen werden müssen, auch wenn sie nicht mehr gebrütet hätten, aber weder Männchen, noch Weibchen noch Jungvögel zeigten sich.

Hat ein Fuchs oder eine Katzte das Nest geplündert? Hat das Turmfalkenpaar, das in einem alten Krähennest im nahe gelegenen Strommast zu brüten begann, zu viel Störung gebracht? Oder war es der Gemüsebauer, der im neben der Brache gelegenen, intensiv bewirtschafteten Acker irgend etwas spritzte, der das Schwarzekehlchen vertrieben hat?


Wie geht es weiter?
Zusammen mit dem Bauer, dem die Buntbrache gehört, und agrofutura, die für den Kanton ökologische Aufwertung aushandelt und ausbezahlt, konnte erreicht werden, dass die Buntbrache nächstes Jahr erhalten bleibt, obwohl die Buntbrache altershalber aufgehoben werden sollte.

Im Oktober wurden wieder Schwarzkehlcchen in der Brache gesehen. Es dürfte sich um Vögel auf dem Durchzug gehandelt haben.